Medienmitteilung

18. Juni 2020

 

Erfolgsgeschichte aus Lachen


Voraussichtlich am 15. Juni 2021 reicht der Verein Agglo Obersee sein Agglomerationsprogramm 4. Generation dem Bund ein. Dieser entscheidet dann, welche der vorgeschlagenen Infrastrukturprojekte er finanziell unterstützt und wie hoch der Beitrag jeweils ist. Bis es soweit ist, gibt es für den Verein und seine Mitglieder noch einiges zu tun. Die Arbeit lohnt sich jedoch, wie das Beispiel der Gemeinde Lachen zeigt. Sie konnte in den letzten Jahren mit zahlreichen, teils durch den Bund unterstützen Projekten, die Qualität von Siedlung und Verkehr verbessern.


Behördenmitwirkung beim Agglomerationsprogramm 4. Generation startet

In der Auftaktveranstaltung am 17. Juni stellte der Verein Agglo Obersee den Entwurf zum Agglomerationsprogramm 4. Generation vor und beantwortete Fragen der beteiligten Kantone und Gemeinden. Anschliessend geht der Entwurf des Programms in die Behördenmitwirkung, die vom 19. Juni bis 17. August 2020 dauern wird. Die Öffentlichkeit wird ab Januar 2021 über die Inhalte des Agglomerationsprogramms 4. Generation informiert. Voraussichtlich am 15. Juni 2021 reicht der Verein das Programm dann dem Bund ein und hofft auf einen positiven Bescheid.

Dass dazu neben gut geplanten Projektideen und politischem Verhandlungsgeschick auch der Zeitpunkt eine Rolle spielt, weiss Pit Marty, Gemeindepräsident Lachen und Vize-Präsident der Agglo Obersee: «Der Zeitpunkt für die Umsetzung der Projekte muss einfach passen – mit anderen Worten: Es gehört auch ein Quäntchen Glück dazu. Und Hartnäckigkeit.» 
 

Erfolgreich umgesetzt: Kernentlastung, Dorfkernerneuerung und weitere Verkehrsprojekte in Lachen

Die Gemeinde Lachen ist eines der vielen Beispiele, die den Erfolg der vergangenen Agglomerationsprogramme sichtbar machen. Sie konnte vor allem bei der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung profitieren. So schloss die Gemeinde in den letzten Jahren gleich zwei «Jahrhundertprojekte» ab, wie Pit Marty sie nennt: Die Kernentlastung und die Dorfkernerneuerung. Rund 40 Prozent der Kosten übernahm der Bund.

Bei der Kernentlastung betrugen die Beitragszahlungen des Bundes CHF 10.92 Mio., die Aufwertung des Dorfkerns unterstützte er mit CHF 2.23 Mio. Hinzu kamen Zuschüsse für die Gleisquerung am Bahnhof (CHF 0.75 Mio.) und für Veloabstellplätze (CHF 0.26 Mio.). Das entlastete die Gemeinde- und Kantonskassen erheblich. «Die Bundesunterstützung war für uns eine freudige Überraschung», sagt Pit Marty. Andere Projekte, wie die Bahnhofsentwicklung, setzte die Gemeinde in Eigenleistung ohne Bundeszuschüsse um, weil sie von ihrer Wirksamkeit überzeugt war.


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